Wußten Sie, dass…

… Holz der Baustoff der Zukunft ist?
Holz ist der leichteste Baustoff, der bei gleichzeitig guten Wärmedämmeigenschaften so hohe Festigkeiten aufweist, dass man ihn für tragende Teile verwenden kann.
Der moderne Holzbau ermöglicht technologisch anspruchsvolle Konstruktionen, wie z.B. im Hallen- und Brückenbau. Holz benötigt von allen Baustoffen die geringste Energiemenge für Herstellung, Transport und Verarbeitung.

… Veränderungen und Umbauten von Holzkonstruktionen
leicht möglich sind?

Ohne besonderen Aufwand können Holzkonstruktionen leicht demontiert, unter Einbeziehung der vorhandenen Bauteile eingesetzt und dem aktuellen Bedarf hinsichtlich Raumeinteilung, Raumgröße und Raumverwendung angepaßt werden.

… Holzkonstruktionen überwiegend vorgefertigt werden?
Die wesentlichen Vorteile von Holzbau- und Holzleimbauelementen sind die kontrollierte Vorfertigung in klimatisierten Hallen, der Einbau von Elektro-, Wasser- und Heizungsinstallation, sowie von Fenstern und Türen schon im Werk. Die Trockenbauweise vermeidet die Belastung des Bauwerkes durch Baufeuchte. Mit dem Innenausbau kann sofort begonnen werden.

… mit Holzleimbau alles möglich ist?
Die Holzleimbauweise ermöglicht eine höhere Festigkeit durch Schichtholzverleimung, weitgehende Formstabilität, die Verwendung von gekrümmten Bauteilen, die Einstufung in normgemäße Brandwiderstandsklassen, große Spannweiten ohne Zwischenstützen, günstiges Preis-/Leistungsverhältnis.

… Holz aggressiven Chemikalien widersteht?
Holz ist resistent gegenüber Chemikalien und aggressiven Umwelteinflüssen, daher findet es oft in den Bereichen Anwendung, wo andere Baustoffe bereits ihre Grenzen überschreiten (Überdachung von Kläranlagen, Lagerhallen für Streusalz,...)

… Holz auch ohne chemische Holzschutzmittel beständig ist?

Holz zeichnet sich durch hohe Dauerhaftigkeit aus und braucht insbesondere unter Dächern und in Innenräumen keinen chemischen Schutz. Die natürliche Widerstandsfähigkeit verschiedenener Holzarten ermöglicht Holzkonstruktionen auch ohne chemischen Holzschutz eine lange Lebensdauer, z.B. Stabkirchen aus dem 12. Jahrhundert in Norwegen.

… Holz besondere materialtechnische Eigenschaften aufweist?

Holz hat folgende bau- und werkstoffspezifische Eigenschaften: eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht, gute Wärmeisolierung, lärm- und vibrationsdämpfende Wirkung, Korrosionsbeständigkeit gegenüber aggressiven Stoffen.

… auch bei Leimkonstruktionen keine Raumluftbelastungen auftreten?
Für verleimte Holzkonstruktionen werden heute ausschließlich unbedenkliche Leime verwendet. Formaldehydbelastungen sind so gering, dass sie für die Gesundheit im Innenausbau absolut unbedenklich sind.

… Holz berechenbar brennt?
Die Brandwiderstandsklasse des Holzes kann genau berechnet und der Bauteil dementsprechend dimensioniert werden. Die Brandwiderstandsklasse mit Brandwiderstand bis zu 90 Minuten ist speziell im Holzleimbau problemlos zu erreichen.

… dass man für Bauten aus Holz keine höhere Versicherungsprämie zahlt?
Die zunehmende Konkurrenzsituation am Versicherungsmarkt ermöglichen dem Versicherungsnehmer eine Prämiengestaltung, die im Vergleich zu anderen Baumaterialien nicht teurer ist.

… Holz gesund macht?
Langzeitversuche zeigen, dass Holz einen positiven Einfluß auf das Wohlbefinden des Menschen hat. Insbesondere bei Großbauten verhindert die großzügige Verwendung von Holz die meist unangenehme kalte Ausstrahlung von Hallen.

… Holz das Raumklima reguliert?
Holz reguliert die Luftfeuchtigkeit des Raumes und verbesert das Raumklima. Es hat einen schonenden Einfluß auf das Immunsystem: Schadstoffe aus der Atemnluft werden innerhalb weniger Stunden reduziert.

… die Holzverwendung den Treibhauseffekt mindert?

Holzkonstruktionen bestehen zur Hälfte aus Kohlenstoff und stellen damit für die gesamte Lebensdauer einen Kohlenstoffspeicher dar. Holzverwendung reduziert somit den CO2 –Anstieg in der Atmosphäre und damit den Treibhauseffekt.

… auch behandeltes Holz wieder verwertbar ist?

Nach jahrzehntelanger Nutzung sind behandeltes Holz und Holzprodukte stofflich und thermisch in entsprechenden Anlagen verwertbar und biologisch abbaubar. Naturbelassenes Holz stellt für Recycling kein Problem dar.

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